Manchmal gerät die Karriere aus dem Takt.
Manche Veränderungen treffen selbst erfahrene Führungskräfte unerwartet. Denn nicht jeder Richtungswechsel ist geplant. Manchmal können Reorganisationen, verpasste Beförderungen, Konflikte im Führungsteam oder der Verlust von Aufgaben und Verantwortungsbereichen handlungsentscheidende Auslöser sein. Auch persönliche Krisen können das berufliche Gleichgewicht ins Wanken bringen.
Solche Erfahrungen sind oft geprägt von Irritation und Selbstzweifeln, oft auch von stillem Druck, trotzdem weiter funktionieren und Stabilität ausstrahlen zu müssen und letztlich von innerem Widerstand.
Derartige Reaktionen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck eines natürlichen emotionalen Anpassungsprozesses, der sich über mehrere Phasen erstreckt. Wer sie versteht, kann sie bewusst gestalten, sowohl bei sich selbst als auch im Umgang mit anderen.