Der Abschied von der aktiven Führungsrolle markiert keineswegs das Ende von Gestaltung, sondern den Beginn einer neuen Form von Wirksamkeit. Jetzt geht es darum, den inneren Kompass neu auszurichten und dies jenseits von Zielvorgaben, Erfolgsdruck und Strukturen.
Fragen Sie Ihren inneren Kompass:
- Was passt jetzt wirklich zu mir und was ganz sicher nicht mehr?
- Wo lasse ich mich einspannen oder beeinflussen?
- Wo möchte ich ganz bewusst gestalten?
Gerade Führungspersönlichkeiten sind Profis im Entwickeln von Strategien und Strukturen. Doch im Leben nach der aktiven Führungsrolle geht es nicht mehr um Zielvorgaben oder Leistungskennzahlen, sondern um innere Stimmigkeit. Um das, was zu Ihnen, Ihrem Wesen und Ihrer Lebenssituation passt. Es geht um die Kunst, Raum entstehen zu lassen für Sinn, Neugier, Beziehungen, Freiheit und vielleicht auch für Dinge, die lange zu kurz gekommen sind.
Dabei gilt es, die neue Freiheit als Gestaltungsraum zu nutzen: Wie möchten Sie leben, wenn keine Rolle mehr vorgibt, was wichtig ist? Was erfüllt Sie abseits von Terminen, Verantwortung und Anerkennung? Welche Sehnsüchte wollen Sie in konkrete Schritte übersetzen? Und wie gelingt es, diese Sehnsüchte zu verwirklichen, wenn andere Menschen mit im Boot sind – Partner:in, Familie, Kinder, die vielleicht ihre ganz eigenen Vorstellungen haben?